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Kinderlosigkeit:
23-jähriger junger Frau wird vom Arzt bescheinigt, dass sie keine
Kinder bekommen kann, sie hat auch nur sehr selten ihre Menstruation. Sie
macht eine Therapiewoche mit 7 Sitzungen. Am Ende der letzten Session
bekommt sie heftige Bauchkrämpfe und ihre Menstruation setzt ein.
Ein halbes Jahr später wird sie schwanger und bringt ohne Komplikationen
einen gesunden Jungen zur Welt.
Heuschnupfen:
40-jährige Frau leidet seit ihrer Kindheit jedes Jahr an heftigsten
Heuschnupfenattacken, Medikamente helfen nicht. Sie macht eine einzige
Session, bei der sie sofort an ein Erlebnis als kleines Mädchen kommt,
als sie mit dem Papa im Frühjahr beim Bergsteigen war. Ein einziger
Moment, in der die Kleine Todesangst empfand, war der Auslöser. Bereits
während der Aufarbeitung dieses Traumas in der Sitzung verschwanden
die Symptome für immer.
MCS
70-jährige Klientin leidet an MCS (Multiple Chemische Sensibilität).
Nach 4 Sitzungen erkennt sie, daß das falsche Spiel ihres Exmannes,
sowie die "Falschheit" ihrer Familie für diese Allergie
zuständig war. Das Unbewußte wollte sie vor allem "unechten,
falschen" schützen. Direkt im Anschluß konnte sie bereits
wieder Gerüche ertragen und mit gutem Appetit Lebensmittel
zu sich nehmen ohne jegliche Symptome.
Lebensmittelunverträglichkeit
80-jährige Frau leidet ihr ganzes Leben massiv unter Lebensmittelunverträglichkeiten
und kann nur noch wenige Nahrungsmittel zu sich nehmen. Nach 3 Sitzungen,
in denen sie (sehr tierlieb) verschiedene traumatische Ereignisse ihrer
Kindheit mit Schlachtungen findet und bearbeitet, kann sie sofort wieder
Lebensmittel zu sich nehmen, die jahrzehntelang "verboten" waren.
Hodenkrebs
25-jähriger junger Mann erkrankt nach heftiger Trennung von seiner
Freundin. Er läßt sich nicht schulmedizinisch behandeln, sondern
arbeitet in mehreren Sitzungen die Hintergründe des Tumors auf. Die
Beschwerden und der Tumor lösen sich komplett auf und, inzwischen ca.
7 Jahre später, ist der junge Mann glücklich verheiratet
und Vater eines kleinen Jungen.
Brustkrebs
40-jährige Klientin arbeitet in 4 Sitzungen ihre Familiengeschichte
(Mißbrauch in der weiblichen Linie) auf und ist seither beschwerdefrei.
Sie hat zwar eine OP hinter sich, ansonsten aber auch jede schulmedizinische
Anwendung verweigert.
Blasenkrebs
60-jähriger Klient arbeitet in einer Therapiewoche den Hintergrund
für seinen Blasenkrebs auf. Heftige frühere Inkarnationen, sowie
eine daraus resultierende destruktive Ehe und Übernahme schädigender
Muster aus dem Familienenergiefeld männlicherseits liegen dem Krebs
zugrunde. Er lebt heute gesund und glücklich in einer neuen Beziehung.
Auch er hat jede schulmedizinische Anwendung verweigert.
Alkohol - Zu oft „ein Gläschen zu viel“
Sabine (geb. 1966, eine Kriegsenkelin) befürchtet, alkoholabhängig
zu werden. In 8 Sitzungen setzt sie sich mit ihrem Verhältnis
zu ihrer körperbehinderten Mutter und der starken religiösen
Verwurzelung der Eltern auseinander. Sie bearbeitet die Bilder ihrer häufigen
frühen Krankenhausaufenthalte und die schmerzliche Erinnerung, daß
ihr der Abschied von der verstorbenen Lieblingsgroßmutter –
ihrer engen Bezugsperson – nicht ermöglicht wurde.
Danach berichtet Sabine, daß sie sich jetzt beim Lebensmitteleinkauf
nicht mehr als erstes zu den Regalen mit Alkohol wendet. Am Vortag hat
sie mit einer Freundin ein Glas Sekt getrunken und das zweite abgelehnt.
Sabine hat sich also eine Freiheit im Umgang mit Alkohol erarbeitet.
Gebärmuttervorfall
Jutta (geb. 1945, ein Kriegskind) hat einen Gebärmuttervorfall, der
auf ärztlichen Rat operativ entfernt werden soll. Sie berichtet von
körperlichen und seelischen Mißhandlungen in der Kindheit,
die damals als „normale“ Erziehungsmethoden galten.
In der ersten Sitzung bearbeitet sie ein Erinnerungsbild, wo die Vierjährige
wegen Einnässens in den Kartoffelkeller gesperrt wurde. Weiterhin
setzt sie sich mit der Kälte ihrer Mutter und dem prügelnden
Vater – der sehr kirchlich engagiert war - auseinander.
Nach der 4. Sitzung berichtet sie, daß sie im Normalfall keinerlei
Probleme mehr hat. Allerdings tritt der Gebärmuttervorfall sofort
wieder auf, wenn sie sich körperlich und emotional zu sehr verausgabt.
Brauchen Legastheniker Nachhilfe?
Katharina (geb. 1994, eine Kriegs-Urenkelin) hat wegen ihrer Legasthenie
schon mehrere Schulwechsel hinter sich. Seit der dritten Klasse wurden
ihre – vorher ganz normalen – Schulleistungen immer schlechter.
In drei Sitzungen bearbeitet sie zuerst einige Situationen, in denen Lehrer
sie lächerlich gemacht hatten. Anschließend zeigt ihr Unterbewußtsein
Bilder von massivem Streit ihrer Eltern, die sich trennten, als Katharina
in die zweite Klasse ging.
Anschließend kann sie flüssig und fehlerfrei vorlesen, statt
wie früher stockend und mit „Phantasiewörtern“.
Ein Referat für die Schule weist statt 20-30 nur noch 2-3 Schreibfehler
pro Seite auf.
Übergewicht
Renate (geb.1936, ein Kriegskind) beschreibt sich als 'total fixiert'
auf das Thema Gewicht und Ernährung. Sie wiegt sich täglich
und führt Buch über ihre Ernährung. In der ersten Sitzung
erlebt sie noch einmal das Verlassenheitsgefühl im Luftschutzkeller,
wohin sie als Kind mit einer ungeliebten Tante gehen mußte. Weiterhin
bearbeitet sie ihre Mustersätze "Kranksein ist was Schönes,
dann kommen mein Vater und meine Mutter zu mir.“ und „Du bist
nur eine von uns (Familie), wenn du auch dick bist.“
Ab der zweiten Sitzung berichtet sie von einer kontinuierlichen Gewichtsabnahme,
obwohl sie regelmäßig mehr ißt und sich jetzt auch gelegentlich
ein Stück Kuchen erlaubt. Außerdem hat sich ihre morgendliche
Antriebsschwäche stark gebessert.
Unerfüllter Kinderwunsch
Raphaela (geb. 1975) möchte mit Hilfe der Synergetik herausfinden,
was sie bisher daran gehindert hat, schwanger zu werden. Sie möchte
auch das belastete Verhältnis zu ihrem Vater bearbeiten, der die
Familie verließ, als sie 12 Jahre alt war und zu dem sie keinen
Kontakt hat.
In der zweiten Sitzung bearbeitet sie Bilder aus ihrem zweiten Lebensjahr:
Die Großmutter, die im gleichen Haus wohnte, hatte Suizid begangen
und Raphaela fühlte sich (unbewußt) schuldig dafür. Danach
berichtet sie vom wieder aufgenommenen Kontakt zu ihrem Vater.
Fast genau 9 Monate nach einer dritten Sitzung bekommt sie ein gesundes
Kind.
Fotografier'
mich bloß nicht...!
Silke (geb. 1961) lässt sich sehr ungern fotografieren und hat häufig
einen traurigen Ausdruck auf den Bildern. In der Sitzung taucht ein Foto
aus dem 10. Lebensjahr auf: Sie wurde damals im Garten einer Freundin
fotografiert, die eine körperlich und geistig behinderte Schwester
hatte, vor der sich Silke fürchtete. Kurz vorher war die Familie
umgezogen, was einen Schulwechsel bedingte. Silke entdeckt den Glaubenssatz:
„Wenn ich dort nicht hingehe, habe ich gar keine Freundin mehr.“
Sie durchlebt die Trauer der Kleinen über diesen Lebenseinschnitt,
den die Eltern damals emotional nicht gut begleitet hatten. Kurz danach
wird sie bei einem Fest mehrfach fotografiert und zeigt ein strahlendes
Lächeln.
Mobbing und der Onkel...
Anja (geb. 1966) wird von ihrer Chefin gemobbt und ist deshalb krankgeschrieben.
Schon länger trägt sie sich mit Kündigungsabsichten, kommt
aber (gegen alle Logik) nicht los von der Firma. Am Beginn der Sitzung
verspürt sie eine heftige Angst, die sie aus dem 10. Lebensjahr
kennt. Nach und nach kommt das Erlebnisbild dazu hoch: Im Treppenhaus
schlägt der betrunkene Onkel seine Ehefrau und Anjas Eltern streiten
darüber, ob sie eingreifen oder sich still verhalten sollen. Wenn
Anja sich als Kind nicht so verhalten hat, wie die Eltern es erwartet
haben, drohten sie ihr mit diesem Onkel. Nachdem Anja dies herausgefunden
und bearbeitet hat, schreibt sie mit innerer Leichtigkeit ihre Kündigung.
Fischphobie
Eine 43-jährige Frau kommt mit einer extremen Angst vor Fischen,
sie kann weder Dosenfisch für ihren Mann kaufen, noch Fische ansehen.
Sie macht eine Session, eine Frau taucht auf, die im Fischinneren steht.
Sie erkennt, dass sie gute und schlechte Seiten an sich hat, die sie akzeptiert.
Mit der Folge der Gesamtakzeptanz kann sie nun plötzlich Fische anschauen,
Fische essen und hat keine Probleme, ihrem Mann Fisch zu kaufen.
Prüfungsangst
Junger Mann, 21 Jahre alt, verlässt aufgrund der Prüfungsangst
das Gymnasium, ist depressiv und kann keine Leistungen mehr liefern. Er
wird in die psychosomatische Klinik eingewiesen. Nach Entlassung geht
es ihm noch schlechter. Er versucht an einer Computerfachschule einen
Berufsabschluss als Programmierer zu absolvieren. Seine Prüfungsangst
blockiert ihn erneut gepaart mit weiteren depressiven Episoden. Kommt
zum Surfen und transformiert alte Schüler-Lehrer-Konflikte plus den
inneren Jugendlichen in seiner Innenwelt, der sich unter der Scheidung
seiner Eltern verloren fühlte und depressiv, unzulänglich, falsch
und ängstlich abgespeichert war. Nach 5 Sitzungen fühlt er sich
frei und kreativ. Er meistert alle Prüfungen mit Bestnoten, findet
eine Anstellung in einer renomierten Firma. Wird ein Jahr später
als Mitarbeiter des Jahres geehrt.
Zweifel an echter Liebe in Beziehungen
50-jährige Frau hat Zweifel an der Echtheit ihrer Liebe zu ihrem
Mann. Der eigentliche Zweifel gehört dem inneren Kind (6 Jahre),
das im ersten Lebensjahr an die Großmutter abgegeben wurde und die
Eltern nach dem ersten Lebensjahr das Kind zu sich holen wollten. Das
Kind ist in der Bindung zu den Eltern jedoch gestört und verunsichert
gewesen. Ebenfalls beobachtet das Mädchen, dass die Eltern unter
einander streiten und wenig liebevoll miteinander in Beziehung treten.
Das innere Kind und die Eltern werden transformiert, das Ergebnis: Sicherheit
in der Liebe wird erfahren und zu ihrem Mann als echt erlebt.
Neurodermitis
50-jähriger Mann leidet urplötzlich an Neurodermitis. Sucht
sich Hilfe in einer Klinik, da er aufgrund der Symptome nicht arbeitsfähig
ist (Hautjucken, Schlafstörung, Zukunftsängste bezüglich
Beruf). Nach 5 Sessions ist Neurodermitis verschwunden und die damit verbundenen
Symptome. Auslöser war ein Satz des neuen Vorgesetzten, der ihm nahelegte,
wenn er unzufrieden mit der Arbeitssituation ist, kann er ja gehen. Hintergrund:
Trotz großer Bemühungen, keine Anerkennung. Wut und Traurigkeit
werden nicht ausgesprochen und gezeigt (Selbstähnlichkeit zu dem
inneren Jugendlichen der vom Vater als Sohn „ignoriert“ wurde,
nur die Leistung war ausschlaggebend). Ende vom Lied: Vater und Sohn werden
in der Innenwelt transformiert, Gefühle werden gezeigt, Klient fühlt
sich als Mensch (nicht als Leistungsmaschine). Neurodermitis klingt ab
und taucht nicht wieder auf. Der Klient ist wieder arbeitsfähig.
Lymphdrüsenkrebs
Klientin ist im Alter von 40 Jahren an Krebs erkrankt. Der Krebs wird
typisch medizinisch mit Chemotherapie behandelt. Der Klientin ist jedoch
bewusst, dass es eine Softwareanleitung im neuronalen System gibt, der
Krebs jederzeit wieder auftauchen kann, auch wenn das Symptom durch Biopsie
entfernt wurde. In der Innenwelt wurde sichtbar, dass im epigenetischen
Familienfeld mütterlicher- und väterlicherseits diverse Krebserkrankungen
zum frühzeitigen Tod geführt hatten. Nach Bearbeitung der Ahnenreihe
entsteht Lebensfreude contra der bisherigen Todessehnsüchte/Lebensverweigerung
der Eltern und Großeltern. Hintergrund der Todessehnsucht als Überlebensstrategie
waren erster und zweiter Weltkrieg. Die Klientin hatte den Krieg nach
innen gegen sich selbst und das Leben verlagert. Neue Anleitung war: „Der
Krieg ist abgesagt.“ Folge: alle inneren Familienmitglieder finden
den Weg in das wirkliche Leben.
Wochenbettdepression
38- jährige Erstgebärende hat nach einer langen und schweren
Geburt der Tochter Angstzustände. Sie ist mit dem Alltag und dem
Kind zu Hause überfordert. Durch Innenweltsurfen findet sie
wieder Kraft und Selbstbestätigung und fühlt sich mit
dem Alltag wieder im Einklang.
Allgemeine Lebensunfähigkeit
Im Alter von 23 ist der Student Lars kaum mehr in der Lage, sein Leben
zu leben – geschweige denn zu studieren. Aufgrund von Angstzuständen
verbringt er die meiste Zeit zuhause, leidet unter massiven Selbstzweifeln
und Selbsthaß, kann keine Entscheidung treffen und ist vor lauter
Zweifeln und Ängsten kaum mehr handlungsfähig. Bei jeder (auch
kurzzeitigen) Trennung von seiner Freundin hat er Panik, diese nie wieder
zu sehen. - Seine Freundin meldet ihn für Sessions an…
In seiner Innenwelt finden wir eine sehr dominante Mutter, die die Bedürfnisse
des Jungen nicht wahrnimmt und ihm keinerlei Autonomie zugesteht, sondern
ihn vielmehr zu verschiedensten Dingen zwingt, die er nicht will…
und wo sie ihn jedesmal abliefert und alleinläßt, sodaß
er starken Ängsten und Verlassenheitsgefühlen ausgesetzt ist.
Das beginnt im Kindergarten und geht weiter mit Schule, Sportverein, Musikunterricht…
Wir finden außerdem einen fast nur körperlich anwesenden Vater,
der dem Jungen in keiner Weise beistehen oder gar Vorbild sein kann. Und
ein Inneres Kind, das unter Angst und Verlassenheit leidet und niemandem
mehr traut. Lars ist in seiner Ich-Struktur sehr geschwächt: Seine
inneren Anteile wenden sich alle gegen ihn, und er muß erst lernen,
über sie zu bestimmen. In den ersten zwei Sessions trainieren wir
hauptsächlich seine Handlungsfähigkeit und arbeiten dann in
den folgenden Sessions zunehmend an prägenden Erlebnissen und an
seinem Familienfeld. Dabei erlebt er zum ersten Mal, wie es sich anfühlt,
als Junge einen Vater zu haben… Oder wie es sein kann, sich selbst
ein bißchen zu mögen…
Angst,
die Eltern zu verlieren, als Hintergrund von Brustkrebs
Elke hat vor zehn Tagen die Diagnose „Brustkrebs“ bekommen.
Sie ist sich sicher, daß diese plötzlich aufgetretene Erkrankung
Hintergründe in ihrem Leben und in ihrer Psyche haben muß,
und will diese aufdecken. Daher kommt sie zu einem Profiling mit anschließenden
Sessions. Bernd und ich decken als Auslöser für ihre Erkrankung
auf, daß ihr wenige Monate zuvor schlagartig bewußt geworden
war, daß ihre schon betagten Eltern nun jederzeit sterben könnten…
Den tieferen Hintergrund bearbeiten wir jedoch in den folgenden Sessions:
Da sie als Kind nie das Gefühl hatte, Eltern zu haben, die wirklich
für sie da waren, kann sie diese Eltern als Erwachsene auch nicht
loslassen… denn das Innere Kind sucht noch immer nach ihnen und
braucht sie. In der Innenwelt arbeiten wir daran, daß ihr Inneres
Kind Eltern bekommt… daran, daß die Innere Pubertierende selbständig
wird und sich traut, eigene Entscheidungen zu treffen… und daran,
daß sie als Erwachsene nun ihre Eltern gehen lassen kann…
Ihre Erkrankung hat sie dazu gebracht, diese wichtigen Entwicklungsschritte
in ihrer Psyche nachzuholen. – Bei der letzten Session zum Thema
„Brustkrebs“ steht sie nach dem Öffnen ihrer inneren
Tür auf einem Berggipfel und hat ein Gefühl von Freiheit.
Ernst des Lebens
Eine Teilnehmerin am Übungswochenende geht ohne Themenvorgabe in
ihre Innenwelt und landet dort symbolisch an einem Geröllhang, an
dem sie sich abrackert, ohne jedoch voranzukommen, da immer wieder Geröll
nachkommt… Sie erkennt dies als ein Grundgefühl, das sie von
ihrer Arbeitssituation her kennt. Davon ausgehend wird ihr bewußt,
daß sie in ihrem Leben immer nur getan hat, was andere ihr vorgaben:
Schule, Ausbildung, die erste Anstellung… Alles wurde ihr von den
Eltern vorgegeben und begleitet von Aussagen wie „und mach uns keine
Schande“, „mach immer, was die anderen dir sagen, dann hast
du immer einen sicheren Job“ etc. Sie deckt auf, daß es in
ihrer Familie üblich war, angepaßt zu leben, weil das „sicherer“
ist… und beginnt, sich davon zu befreien, indem sie diese Muster
in ihrer Psyche bearbeitet.
Sicherheit und Abenteuer
Eine Teilnehmerin am Übungswochenende möchte herausfinden, was
der richtige berufliche Weg für sie ist, denn sie ist kürzlich
umgezogen und hat sofort eine neue Arbeitsstelle gefunden, fühlt
sich damit aber nicht glücklich, obwohl alle ihr versichern, wieviel
Glück sie gehabt habe…
In ihrer Innenwelt begegnen ihr zwei innere Anteile: einer, der Abenteuer
sucht und sich in dem neuen Job langweilt, und einer, der nur auf Sicherheit
bedacht ist und ihr rät, die Stelle keinesfalls aufzugeben. Dabei
ist der Sicherheits-Anteil der stärkere und hat den Abenteuer-Anteil
völlig unterdrückt. Sie erkennt, daß dies ein Muster ist,
daß sie aus ihrer Familie übernommen hat, denn ihre Eltern
waren sehr auf materielle Sicherheit und beruflichen Erfolg bedacht, aber
hatten dadurch keine Zeit zum Spielen mit ihr. Die spielerischen, unternehmungslustigen
und risikofreudigen Anteile ihrer Persönlichkeit sind dadurch nie
gefördert worden. An diesem Muster arbeitet sie, sodaß am Ende
der Session die beiden Anteile mehr in Harmonie miteinander sein können.
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